Møre og Romsdale im Norwegen-Lexikon

Die nördlichste Provinz in Norwegen ist Møre og Romsdale. Die Provinz ist gegliedert in 37 Kommunen in der gesamt knapp 250.000 Menschen auf einer Fläche von 15.105 km² leben. Das Verwaltungszentrum der Provinz ist die Stadt Molde, in der etwa 24.000 Einwohner leben. Gegründet wurde die Kommune im 15. Jahrhundert, als Siedler äußerst fruchtbares Land vorfanden. Während des 2. Weltkrieges wurde die Stadt fast vollständig zerstört. Molde wurde nach dem Krieg in eine moderne Stadt fast komplett neu aufgebaut. Hauptwirtschaftszweig in der Stadt ist die Industrie, wichtiger Umschlagpunkt durch den Hafen. Aufgrund der Zerstörung während des zweiten Weltkrieges sind kaum historische Denkmäler oder Gebäude zu finden. Trotz all dem befinden sich viele Sehenswürdigkeiten, wie Museen oder den Berg Varden im direkten Umkreis. Größte Stadt in der Provinz Møre og Romsdale ist Ålesund mit über 42.000 Einwohnern. Die Fläche der Stadt beträgt etwa 98 km², woraus sich einen Bevölkerungsdichte von circa 428 Einwohnern je km² ergeben. Bekannt ist die Stadt für den Jugendstil, in dessen Stil sehr viele Gebäude in der Stadt errichtet wurden. Über 400 Häuser wurden nach einem schweren Brand Anfang des 20. Jahrhunderts in mühseliger Handarbeit in Jugendstil aufgebaut. Zahlreiche Ausflüge und Besichtigungen können in Ålesund vorgenommen werden. Ob Museen in sämtlichen Richtungen oder alte Kirchen mit wunderschönen Kirchenschiffen bezaubern die Stadt und locken jährlich tausende Touristen an. Die Landschaft in Møre og Romsdale bietet zahlreiche Möglichkeiten an, um die Schönheit der Natur in der Provinz lieben zu lernen.


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