Fjord im Norwegen-Lexikon

Das Land Norwegen ist bekannt für seine schöne Natur mit dem vielen Fjorde, übersetzt ins Deutsche Förden. Ein Fjord ist ein weitreichender Meeresarm, der in der Regel kaum von Menschen besiedelt werden kann, da diese meist von steilen Hängen umgeben sind. Jedoch bieten Sie einen sehr schönen Panoramablick. Die Entstehung von Fjorde sind auf Talgletscher zurückzuführen, welche bei dem restlichen Gestein eine Detraktion hervorruft und die Felsen weiter zum erodieren bringen. Diese geologischen Faszinationen lassen sich bis zur Steinzeit zurückverfolgen. Klassische Fjorde sind an den Flussmündungen vom Festland umgeben. Jedoch können Fjorde teilweise von Inselketten umgeben sein. Norwegen verfügt über eine Vielzahl an Fjorden im Westen des Landes. Diese Gebiete werden aufgrund der Fjorde immer beliebter bei Touristen. Die Fjorde gehören zum Welterbe der UNESCO und soll sogar in die Liste der Sieben Weltnaturwunder aufgenommen werden. Traumhafte Bootsausflüge, herrliche Busfahrten durch die Gebiete der Fjorde und erholsame Zugfahrten werden den Touristen angeboten. Viele Reiseveranstalter bieten Reisen an, welche sich ausschließlich mit den norwegischen Fjorden beschäftigen. Zu dem schönsten Fjorde Norwegens gehört das Sognefjord, welches mit einer Länge von über 200 km und einer Tiefe von über 1300 m das größte in Norwegen ist. Unterschiedliche Klimazonen sind hier vorhanden. Das zweitlängste Fjord Norwegens und das drittlängste weltweit ist das Hardangerfjord. Dieses Gebiet eignet sich bestens zum Urlaub machen. Zahlreiche Freizeitaktivitäten sind hier vorhanden. Auch sehr sehenswert ist das Geirangerfjord, welches seit 2005 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen worden ist.

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