Architektur im Norwegen-Lexikon

Die norwegische Architektur ist auf eine Jahrhundert alte Geschichte zurückzuführen. Vor mehreren Jahrhunderten wurden die kleinen Königtümer in das heutige Norwegen zusammengefasst, welche damals von Dänemark regiert wurden. Die Architektur versuchte, sich den europäischen Kulturen anzupassen. Es wurde begonnen, meist im romanischen Stil viele Steinkirchen im ganzen Land zu errichten. Die älteste, noch gut erhaltene Kirche ist die Nidaros Kathedrale in Trondheim, diese wurde nach dem gotischen Stil errichtet. Aufgrund des hohen Aufkommen an Holz in Norwegen, werden und wurden hier sehr viele Gebäude mit hochwertigen Holz errichtet. Noch heute verwenden viele Bauherren, Architekten und Designer hochwertiges Holz um moderne Gebäude zu errichten. Bekannt ist die norwegische Architektur auch für die noch gut erhaltenen Stabkirchen, welche im Rest Europas nicht mehr zu finden sind. Die hölzernen Kirchen wurden auf Pfosten errichtet. Zu den bekanntesten Stabkirchen in Norwegen zählt die Kirche in Urnes. Bereits im Jahr 1979 wurde diese in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Entstanden ist die Kirche zwischen dem 12. Und 13. Jahrhundert. Wichtige Neuheiten der Architektur kamen meist erst sehr verspätet im heutigen Norwegen an und übten meist, keinerlei Einfluss auf die Architektur aus. Die steilen Ufergebiete wurden meist durch Holz den landschaftlichen Gegebenheiten angepasst. Erst zu Beginn des 20. Jahrhundert wurden Inspirationen aus dem Jugendstil in die norwegische Architektur übernommen. Erst seit den letzten Jahrzehnten erreichten Norwegische Architekten internationales Ansehen.

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Text (c) 2017: C. H.

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